aNTiDY, mit bürgerlichem Namen Andreas Lehmann, lernte mit zwölf Jahren Gitarrenspielen. Bis zum neunzehnten Lebensjahr hatte sich aNTiDY nicht nur das Spielen von Bass, Mundharmonika, Klavier, Melodika und Perkussion-Instrumenten angeeignet, sondern lernte zudem das Komponieren und Arrangieren von Musik. Neben dem Studium der Musik Komposition und Informatik begann er seine freiberufliche Tätigkeit als Filmkomponist und Musikproduzent. Musikstilistisch ist er dabei sehr flexibel, was seine unterschiedlichen Projekte beweisen: indische Musik, Orchesterstücke, atonale Musik, ernste Musik, Jazz, kirchliche Musik und Pop sind dabei nur eines seiner Stile, die ihn stets auf das Neue herausfordern.
Die Jugendjahre Andreas Lehmann, der deutsch-ukrainische Vorfahren hat, wuchs in Berlin auf. Mit jungen Jahren beschäftigte er sich nicht nur mit der Musik, sondern auch mit der Schauspielerei und der Malerei. Mit zwölf Jahren lernte er das Gitarrenspielen. Wegen größerem Interesse wandte er sich kurze Zeit später zur Schauspielerei. Er besuchte neben dem Theater "Art for fun" auch das Improvisationscafe von Maria Pfeffer. Durch die Schauspielerei lernte er nicht nur wichtige Aspekte des Sprechens und des Spielens, sondern auch des Improvisierens. So spielte er neben wichtigen Theaterstücken wie "Er treibt einen Teufel aus" - Bertholt Brecht, "La fiaca" -Ricardo Talesnik und "Faust" - Johann Wolfgang von Goethe auch improvisierte Theaterstücke, oftmals moderiert und angeleitet durch das Publikum selbst. Durch theatralische Gesangseinlagen und improvisiertes Gitarrenspiel fand Andreas wieder zur Musik zurück und lernte von nun an beim Gitarristen "Stachel" das Jazzgitarrenpielen und -improvisieren.
Nach bereits einem Jahr zeigte sich Andreas so sehr von der Musik begeistert, dass er mit verschiedenen Sängern und Interpreten Konzerte gab. Wichtige Leitbilder dieser Zeit waren für Andreas vor allem Sting, Peter Gabriel, Gabin Dabiré, Pat Metheny und Dominic Miller. Durch musikalische Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Schüler und seinem Lehrer trennten sich beide voneinander. Andreas spezialisierte jedoch sein Gitarrenspiel weiter als Autodidakt. Ein Jahr später traf Andreas auf den Gitarristen der Punk-Rock Gruppe Machtwort. Bei Patrick Küller lernte er das Gitarrenspielen im klassischen Gitarrenspiel zu perfektionieren. Nach dem Abitur ging Andreas jedoch wieder seine eigenen musikalischen Wege und begann sein Studium der Musik und Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Während seines Studiums gab sich Andreas den Künstlernamen aNTiDY. Der Künstlername ist eine Mischform seines Vornamens und dem philosophischen Begriff Entität, engl. entity. Entität ist "in der Philosophie ein ontologischer Sammelbegriff für alles Existierende". Nach zwei Jahren Pauken für Kontrapunkt, Harmonielehre, Choral, Fuge, Jazz-Harmonik, Popmusik, Arrangement, Orchestration und Dirigieren war aNTiDY bereit für eine kommerzielle Filmmusik-Laufbahn. Bis zum Jahr 2009 schrieb aNTiDY bereits über 100 Musikwerke. Neben vorrangig klassischen Musikwerken schrieb er aber auch Choräle, atonale Werke, Wiegenlieder, Fugen, Sonaten und Jazzwerke. Für den Film und die Werbung realisierte er viele Werke mit der klassischen Leitmotivtechnik. Durch aNTiDY's klassiche Musikausbildung schafft er für den Film stets eine Brücke zwischen klassischer Musik mit neuzeitlicher Musik.
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